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Station - 1 -Stumme Zeugen eisiger MassenAls vor ca. 18 000 Jahren die letzte Kaltzeit ihren Höhepunkt erreichte, lagen weite Teile der Alpen unter einer teils mehrere 1000 m mächtigen Eismasse begraben. Die gewaltigen Eisströme, die im Westen bis Lyon und im Norden über Bern hinausdrangen, hatten entscheidenden Einfluss auf das heutige Landschaftsbild. Die Landschaft wird modelliertUnter dem enormen Druck des überlagernden Eises wurden die Täler teils bis unter das heutige Meeresspiegelniveau ausgeschürft, an ihrem Grunde verbreitert und damit die Talflanken gleichzeitig übersteilt. Auch die Pässe wurden beim Überströmen grosszügig muldenartig erweitert, ein Prozess, der sich auf die spätere Begehbarkeit als Handelswege sehr positiv ausgewirkt hat. Im Lötschental zeugen von dieser Periode die vergleichsweise weich geschliffenen Talwände, die im starken Kontrast stehen zu den scharfkantigen Berggipfeln und Graten (Nunatakker), die in der letzten Kaltzeit nicht vom Eis erreicht wurden. An der Basis des Gletschereises eingefrorene Felsbrocken schmirgelten beim Überströmen von Felshindernissen die Oberflächen ab und hinterliessen den charakteristischen Gletscherschliff. Hinter dem WC-Häuschen am Rand des Parkplatzes ist ein Rundhöcker als typisches Ergebnis dieses Prozesses erhalten.
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