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Station -5-Bis hierher und nicht weiter (1850er-Moräne)
Seit dem Ausgang der letzten Kaltzeit vor ca. 11 700 Jahren haben sich die Alpengletscher als Reaktion auf veränderte Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse (natürlicher Klimawandel) mehrfach erheblich ausgedehnt und wieder zurückgezogen. So lag vor 2000 Jahren (römisches Klimaoptimum) die mittlere Lufttemperatur auf der Nordhalkugel knapp über den heutigen Werten. Mit Sicherheit kann gesagt werden, dass in den wärmeren Phasen der Nacheiszeit die Vereisung der Alpen mindestens ähnlich gering war wie heute. Die letzte bedeutende Vorstossphase der Gletscher datiert alpenweit auf das Ende der «kleinen Eiszeit» um 1850. Obwohl die Längenänderungen des Langgletschers erst seit 1888 regelmässig vermessen werden, belegen Vergleiche mit historischen Landkarten einen Rückzug der Gletscherzunge seit der Mitte des 19. Jahrhunderts um mehr als 1800 m. Forciert durch die starke Temperaturzunahme in den letzten Jahrzehnten (vgl. Station 2), zieht sie sich gegenwärtig alljährlich um weitere 18 m zurück und verliert bis zu 4 m an Mächtigkeit. Rückzug wie in den gesamten AlpenDamit verhält sich der Langgletscher durchaus konform zu dem allgemeinen Trend in den Alpen. Allerdings ist zu beachten, dass Gletscher mit grosser Masse und Länge eine grössere Reaktionszeit aufweisen als solche mit geringeren Dimensionen. Deshalb ist es kein Widerspruch, wenn ein Gletscher einen Rückzug erfährt, während gleichzeitig ein benachbarter noch im Vorstoss begriffen ist. (mit Klick auf das Bild wird es grösser dargestellt) Klick zur Station: -1- -2- -3- -4- -5- -6- -7- -8- -9- -10- -11- -12- -13- -14- -15- -16- -17- -18- -19- -20- -21- -22- -23-
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