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Station - 16 -

Phönix aus dem Eis

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Wie entstand die Form des Lötschentales?

Entlang einer bereits existierenden geologischen Schwächungszone befand sich hier mit Sicherheit schon vor dem Eiszeitalter ein tiefes Kerb- oder V-Tal. Die «Ur-Lonza» transportierte auch damals schon Geröll und Schuttmassen ab, die ihr z.B. von den umliegenden Hängen zugeführt wurden. Durch diese vorgezeichneten Rinnen stiessen die Gletscher anschliessend während der Eiszeiten mehrmals vor und überarbeiteten dabei die Oberflächen erheblich.

Das Querprofil überführt den Täter

Typisch für glazial überprägte Täler wie das Lötschental ist die markante Trogform mit verbreitertem Talboden und einem ausgeprägten Gefälleknick im mittleren Höhenbereich, der sogenannten Trogschulter. Die Flächen oberhalb sind deutlich flacher geneigt und bieten ideale Bedingungen für weite Alpareale.

Heute ist dieses ursprünglich unverwechselbare und prägnante Profil teilweise wieder durch spätere Rutschungen und Sedimentation verwischt.

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(mit Klick auf das Bild wird es grösser dargestellt)

Vegetation in Stufen

Mit zunehmender Meereshöhe ändern sich die ökologischen Rahmenbedingungen für Pflanzen grundlegend. Während Strahlung und Niederschlag zunehmen, sinkt gleichzeitig die Durchschnittstemperatur. Entsprechend ihren jeweiligen Standortansprüchen und Widerstandsfähigkeiten besiedeln unterschiedliche Pflanzengesellschaften deshalb ausgewählte Höhenzonen:

bis 1800 m:     Mischwald (montane Stufe)
bis 2300 m:     Nadelwald (subalpine Stufe)
bis 3200 m:     Zwergsträucher, alpine Rasen
(alpine/subnivale Stufe)
über 3200 m:  Schnee- und Eisregion (nivale Stufe)

Die Höhengrenzen der Vegetation liegen in der Nähe des Langgletschers durchweg niedriger, da die grossen Eismassen auf die Umgebung zusätzlich abkühlend wirken.

 


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