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Station - 18 -


Nasse Füsse ausdrücklich erwünscht

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Kontrastreicher kann ein Lebensraum kaum sein

Während sich zwischen dem Jegigletscher und seinem Moränen­wall vom Jahre 1850 die schüttere Pioniervegetation auf sehr kargen Böden mit häufiger Trockenheit konfrontiert sieht, herrscht nur wenige Meter weiter ein Überangebot an Wasser. Das räumliche Nebeneinander extrem verschiedener Umweltbedingungen erklärt die vergleichsweise grosse Artenvielfalt im Hochgebirge.

Die Auengebiete von Lang- und Jegigletscher wurden am 20. Mai 1998 wegen ihrer besonderen ökologischen Bedeutung zum Naturschutzgebiet erklärt.

Alle Gewässer in Gletschervorfeldern weisen einen saisonalen und täglich schwankenden Abfluss auf. Dadurch sind besonders Verflachungen durch häufige Überflutungen und Sedimentüberlagerungen geprägt. In abflusslosen Senken werden dabei Pflanzenteile immer wieder von einer dünnen Schicht feiner Sedimente aus dem sandreichen Schmelzwasser, der sogenannten «Gletschermilch», überdeckt. In dieser nassen Umgebung kann anfallende tote organische Substanz nicht ständig durch sauerstoffab­hängige Mikroorganismen abgebaut werden, sodass eine Torfschicht entsteht.

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(mit Klick auf das Bild wird es grösser dargestellt)

Moorpflanzen müssen spezielle Überlebens­strategien haben

In den Verlandungsmooren stehen Pflanzen ständig mit den Wurzeln im sauerstoff­armen Wasser. Gleichzeitig sind Nährstoffe nur sehr bedingt verfügbar.

Bei der Schwingrasenbildung z.B. besiedeln deshalb besonders stark ausläuferbildende Pflanzen kleine Teiche einfach vom Ufer aus.

 


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