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Station - 19 -Gletscherlandschaft im Wandel
Von erhöhtem Standort aus lässt sich das gesamte Ausmass des Rückzuges des Langgletschers seit der Mitte des 19. Jahrhunderts mühelos überblicken. Gleich einem Uhrglas überwölbte die Eismasse zum Ende der «kleinen Eiszeit» das Tal bis zu dem markanten Seitenmoränenzug an der gegenüberliegenden Talflanke. Bemerkenswerte 110 m Dicke mass das Eis damals noch in der Zungenmitte. Etwa 50 % des Eisvolumens sind in den letzten 160 Jahren im Alpenraum abgeschmolzen. Auch der Langgletscher verlor in ähnlichem Umfang. Nach Modellberechnungen hat er seitdem ca. 640 Mio. Kubikmeter Eis (entspricht 582 Mio. Liter Wasser) eingebüsst. Allein mit diesem Volumen könnte die gesamte Schweiz für 1 Jahr mit frischem Trinkwasser versorgt werden. (mit Klick auf das Bild wird es grösser dargestellt) Massenhaushalt im VisierDie Untersuchung der Längenänderung eines Gletschers ist besonders mit moderner satellitengestützter Vermessung relativ unkompliziert durchzuführen. Anders verhält sich dies mit der jährlichen Bestimmung seiner Gesamtvolumenänderung. Zu diesem Zweck werden von Glaziologen in einem regelmässigen Raster Messlatten mit Wasserdampf bis zu 12 m tief in den Eiskörper eingebohrt. Mit ihrer Hilfe kann jeweils im Winter der Schneezuwachs und zum Ende des Sommers die Schmelzrate bestimmt werden. An einem einzelnen heissen Sommertag können bis zu 10 cm Eis abschmelzen.
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Wir danken für die freundliche Unterstützung:
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| Einsprache Bewirtschaftungs- arrondierung |
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| Die Ingenieurgemeinschaft Ackermann + Wernli AG, Rudaz + Partner AG ... |
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