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Station - 21 -

Was wirkt wo?

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In geologischen Zeiträumen gedacht ist ein Hochgebirge überspitzt ausgedrückt nur ein Übergangsstadium auf der Entwicklung zu einer Ebene.

Sobald durch vulkanische oder tektonische Kräfte Reliefunterschiede entstehen, setzt der Schwerkraft gehorchend unmittelbar die Abtragung ein. Die verschiedenen Erosionsformen lassen sich in unterschiedliche Prozessbereiche zusammenfassen.

gravitativ
In den Steilwänden unterhalb der Lonzahörner kommt es aufgrund der Frostverwitterung permanent zu Steinschlägen, wodurch den darunter liegenden Gletscheroberflächen beständig Material zugeführt wird.
kryogen
Durch den häufigen Wechsel von Auf- und Abtauprozessen in der oberen Bodenschicht werden feine und grobe Gesteinspartikel sortiert und Frostmusterböden entstehen. Durch auftauenden Permafrost können Fundamente von Gebäuden oder Lawinenverbauungen instabil werden.
denudativ
In den flacheren Hangabschnitten werden feinere Bodenpartikel über Flächenspülungen transportiert. Typisch für diese Gebiete sind die relativ weichen Oberflächenformen.
glazial/glazifluvial
Die Flächen unterhalb des Dischliggletschers wurden in jüngster Vergangenheit durch das Wirken von Gletschereis geprägt. Hierzu gehören sowohl die bekannten Erosionsformen als auch die Schuttablagerungen der Moränen.
Komplex
Zu dem komplexen Prozessbereich zählen u.a. Murgänge. Bei Starkregen lösen sie sich aus dem Moränenschutt und schütten mächtige Murfächer auf.

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